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Sport1 News
  1. Tennisspielerin Laura Siegemund (Metzingen) hat das Achtelfinale beim WTA-Turnier in Stuttgart erreicht und trifft dort auf die Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty. Im deutschen Duell gegen Mona Barthel (Neumünster) siegte Siegemund 6:4, 3:6, 6:1. Siegemund hatte eine Wildcard für Stuttgart erhalten und spielt am Mittwoch gegen Barty. Für die australische Topspielerin ist es das erste Match im Turnier.

    Am Dienstagnachmittag war auch Anna-Lena Friedsam souverän ins Achtelfinale eingezogen. Die 27-Jährige aus Neuwied setzte sich 6:2, 6:0 gegen die Norwegerin Ulrikke Eikeri durch, es war der erste Sieg für Friedsam auf der WTA-Tour seit den US Open Ende August. Im März war Friedsam im kolumbianischen Bogota in der ersten Runde ausgeschieden.

    Julia Middendorf (Vechta) ist dagegen bei ihrem ersten WTA-Turnier in der ersten Runde gescheitert. Das 18 alte Talent unterlag der Estin Anett Kontaveit 2:6, 3:6. Middendorf war über die Qualifikation ins Hauptfeld vorgestoßen.

  2. Tennisspielerin Andrea Petkovic (Darmstadt) hat den Einzug in die zweite Runde des WTA-Turniers in Stuttgart verpasst.

    Die 33-Jährige verlor ihr Auftaktmatch gegen die Weltranglisten-19. Maria Sakkari glatt mit 2:6, 2:6. Nach 66 Minuten verwandelte die Griechin ihren ersten Matchball. Petkovic, die für das hochklassig besetzte Turnier eine Wildcard erhalten hatte, leistete sich zwei Doppelfehler.

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    Auch Qualifikantin Nastasja Schunk aus Mainz ist bereits am ersten Turniertag gescheitert. Die erst 17-Jährige unterlag der an acht gesetzten Schweizerin Belinda Bencic mit 4:6, 2:6.

    Am Dienstag steigt neben der 18 Jahre alten Qualifikantin Julia Middendorf (Vechta) auch die Turniersiegerin von 2017 Laura Siegmund (Filderstadt) in den Wettbewerb ein. Sie trifft im dritten Match des Tages auf dem Centre Court auf Mona Barthel aus Bad Segeberg.

  3. Tennis-Superstar Roger Federer wird in diesem Jahr an den French Open in Paris (30. Mai bis 13. Juni) teilnehmen. Das gab der Schweizer am Sonntag bei Twitter bekannt. Auch beim ATP-Turnier in Genf (16. bis 22. Mai) will Federer antreten.

    "Ich bin glücklich darüber, Euch mitzuteilen, dass ich in Genf und Paris spielen werde", schrieb der 20-malige Grand-Slam-Sieger bei Twitter: "Bis dahin werde ich meine Zeit zum Trainieren nutzen."

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    Im Vorjahr hatte Federer das Sandplatzturnier in Roland Garros nach einer Knie-OP ausgelassen und erst Anfang März nach einer 13-monatigen Turnierpause in Doha/Katar sein Comeback gegeben. Nach seinem Aus im Viertelfinale verzichtete er auf weitere Einsätze und zog sich ins Training zurück.

    Federer wird vor dem Start in Genf beim Masters in Madrid (2. bis 9. Mai) auf Sand aufschlagen - es ist nicht Federers Lieblingsbelag. Bei seinen Grand-Slam-Triumphen konnte er nur einmal bei den French Open gewinnen (2009), dem stehen acht Erfolge in Wimbledon, sechs bei den Australian Open und fünf bei den US Open gegenüber. Seinen letzten Sieg auf dem langsamen Belag hatte er 2015 in Istanbul gefeiert.

  4. Der griechische Tennisprofi Stefanos Tsitsipas hat in Monte Carlo den ersten Masters-Titel seiner Karriere gewonnen.

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    Der Weltranglistenfünfte setzte sich am Sonntag nach einer bärenstarken Vorstellung mit 6:3, 6:3 gegen den Russen Andrej Rublew durch, der im Viertelfinale Sandplatz-König und Grand-Slam-Rekordchampion Rafael Nadal ausgeschaltet hatte. Seine ersten beiden Endspiele bei Turnieren der prestigeträchtigen 1000er-Kategorie hatte Tsitsipas verloren.

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    Insgesamt war es der sechste Karriere-Titel des 22-Jährigen und der wichtigste nach seinem Gewinn der ATP Finals 2019. Nach 1:11 Stunden verwandelte Tsitsipas seinen ersten Matchball, im gesamten Turnierverlauf gab er keinen Satz ab.

    Aufatmen kann indes Alexander Zverev. Hätte der formstarke Rublew seinen ersten Masters-Titel gefeiert, wäre er in der Weltrangliste am Hamburger vorbei auf Rang sechs geklettert. Durch seinen Finaleinzug verdrängte der Russe immerhin den Schweizer Superstar Roger Federer von Platz sieben. Zverev war in seiner Wahlheimat Monaco schon im Achtelfinale gegen den Belgier David Goffin ausgeschieden.

  5. Nadal-Bezwinger Andrej Rublew spielt in Monte Carlo um den ersten Masters-Titel seiner Karriere. Der Russe trifft im Finale am Sonntag (14.30 Uhr/Sky) auf Stefanos Tsitsipas (Griechenland), der ebenfalls nach seinem ersten Triumph bei einem der neun hochklassig besetzten Tennisturniere greift.

    Rublew (23) setzte sich nach seinem Erfolg über den elfmaligen Champion Rafael Nadal (Spanien) im Halbfinale gegen den Norweger Casper Ruud mit 6:3, 7:5 durch. Tsitsipas (22) hatte zuvor dem Briten Daniel Evans beim 6:2, 6:1 keine Chance gelassen und zog in sein drittes Masters-Finale nach Montreal 2018 und Madrid 2019 ein. Evans hatte im Turnierverlauf überraschend den Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien) ausgeschaltet.

    Mit einem weiteren Sieg wäre Rublew der zweite russische Sieger im Fürstentum nach Andrej Tschesnokow 1990, damit würde er zudem den gleichaltrigen Alexander Zverev von Platz sechs der Weltrangliste verdrängen. Der Hamburger war im Achtelfinale gegen den Belgier David Goffin ausgeschieden.