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  1. Wimbledonsieger Novak Djokovic hat die erfolgreiche Titelverteidigung beim ATP-Masters in Cincinnati/Ohio verpasst.

    Der Weltranglistenerste aus Serbien verlor beim Härtetest für die US Open (ab 26. August) im Halbfinale mit 6:3, 3:6, 3:6 gegen den Russen Daniil Medvedev, der im Achtelfinale den Warsteiner Jan-Lennard Struff bezwungen hatte. 

    Für den Weltranglistenachten Medvedev ist es das dritte Finale in den vergangenen zwei Wochen nach Washington (Niederlage gegen Nick Kyrgios) und dem Masters in Montreal (Niederlage gegen Rafael Nadal). Im Endspiel des mit rund 6,7 Millionen US-Dollar dotierten Hartplatzturniers in Cincinnati trifft der 23-Jährige auf den Belgier David Goffin, der den Franzosen Richard Gasquet mit 6:3, 6:4 besiegte. Medwedew hat wie Goffin bei einem Turnier der 1000er-Kategorie noch keinen Titel vorzuweisen.

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    Medvedev wird zum Marathon-Mann

    "Ich weiß nicht, wie ich es gedreht habe. Ich war nach dem ersten Satz so müde und dachte, ich könnte die Intensität möglicherweise nicht aufrecht erhalten", sagte Medvedev nach seinem 17. Match in 19 Tagen: "Es ist ein großartiges Gefühl, die Nummer eins zu schlagen. Das zeigt, dass ich es verdient habe, in diesem Finale zu stehen."

    Für Djokovic war es das erste Turnier seit seinem fünften Wimbledonsieg im Juli. Noch im Vorjahr hatte der 32-Jährige in Cincinnati den Titel gewonnen und damit als erster Spieler bei allen neun Turnieren der Mastersserie triumphiert.

  2. Auf dem Weg zu den US Open, die Ende des Monats starten, ist die Weltelite im Frauen-Tennis zur Generalprobe wieder in Cincinnati zu Gast.

    Bei den Western & Southern Open wird wie in New York auf Hardcourt um die Trophäe gekämpft. SPORT1+ ist live dabei, los ging es am Montag. Am Freitag geht es mit den Viertelfinalspielen um 17 Uhr weiter. (Tennis - WTA: Western & Southern Open LIVE im TV bei SPORT1+). Die Halbfinals und das Endspiel sind relive zu sehen.

    Kerber und Görges scheitern in Runde 1

    In Cincinnati ging auch die ehemalige Nummer 1 der Welt Angelique Kerber an den Start, die das Turnier zwar noch nicht gewinnen konnte, aber 2012 und 2016 im Finale gestanden hatte.

    Die 31-Jährige konnte ihre Formkrise allerdings nicht überwinden und unterlag der Estin Anett Kontaveit 1:45 Stunden mit 6:7 (7:9), 2:6. 

    Für die Kielerin war das Turnier eine Chance, rechtzeitig vor den US Open wieder in Tritt zu kommen. Daher kommt die zweite Auftaktpleite in Folge zu einem schlechten Zeitpunkt. In Toronto musste sie gerade eine ebenso schmerzliche wie kuriose Pleite in der ersten Runde verkraften, als sie mit 6:0, 2:6, 4:6 gegen die ungesetzte Russin Darja Kassatkina unterlag. Kerber konnte die Western & Southern Open noch nicht gewinnen, allerdings stand sie 2012 und 2016 im Finale.

    Nach Kerber ist auch Julia Görges in der ersten Runde ausgeschieden. Sie unterlag nach zwei Sätzen der US-Amerikanerin Sofia Kenin (4:6, 6:7).

    Viele Top-Spielerinnen im Teilnehmerfeld

    Das Feld beim traditionsreichen Turnier ist gespickt mit Topspielerinnen, darunter Naomi Osaka (Japan), Karolina Pliskova (Tschechien), Simona Halep (Rumänien) und die US-Amerikanerin Sloane Stephens. Für Halep und Stephens kam allerdings das Aus schon im Achtelfinale, Pliskova und Osaka mussten eine Runde darauf die Segel streichen.

    Insgesamt geht es um ein Preisgeld von 2,8 Millionen Dollar, im Vorjahr triumphierte die Niederländerin Kiki Bertens, die in diesem Jahr bereits in der zweiten Runde scheiterte.

    Die Ergebnisse  im Überblick:

    Erste Runde:

    Maria Sharapova - Alison Riske 6:3, 7:6
    Anette Kontaveit - Angelique Kerber 7:6, 6:2
    Aryna Sabalenka - Petra Martic 6:1, 6:4
    Viktoria Kuzmova - Saisai Zheng 3:6, 1:6
    Maria Sakkari - Camila Giorgi 6:3, 6:0
    Yafan Wang - Monica Puig 3:6, 7:5, 6:3
    Anastasija Sevastova - Svetlana Kuznetsova 6:7, 7:6, 4:6
    Dayana Yastremska - Caroline Wozniacki 6:4, 6:4
    Jelena Ostapenko - Yulia Putintseva 2:6, 7:6, 3:6
    Katerina Siniakova - Donna Vekic 4:6, 3:6
    Victoria Azarenka - Belinda Bencic 6:4, Aufgabe Bencic
    Madison Keys - Garbine Muguruza 6:7, 7:6, 6:4
    Barbora Strycova - Daria Kasatkina 4:6, 6:7
    Ekaterina Alexandrova - Carla Suarez-Navarro 6:4, 6:1
    Elise Mertens - Caty Mcnally 7:5, 6:0
    Sofia Kenin - Julia Görges 6:4, 7:6
    Qiang Wang - Su-Wei Hsieh 3:6, 4:6
    Aliaksandra Sasnovich - Astra Sharma 6:1, 4:6, 6:1
    Venus Williams - Lauren Davis 7:5, 6:2
    Bernarda Pera - Veronika Kudermetova 2:6, 3:6
    Iga Swiatek - Caroline Garcia 7:6, 6:1
    Rebecca Peterson - Johanna Konta 6:3, 3:6, 7:5
    Ons Jabeur - Jennifer Brady 2:6, 2:6
    Zarina Diyas - Jessica Pegula 7:5, 6:4

    Zweite Runde: 

    Ashleigh Barty - Maria Sharapova 6.4, 6:1
    Iga Swiatek - Anette Kontaveit 4:6, 6:7
    Aryna Sabalenka - Saisai Zheng 6:4, 6:3
    Maria Sakkari - Petra Kvitova 6:4, 2:6, 6:3
    Karolina Pliskova - Yafan Wang 6:1, 6:3
    Veronika Kudermetova - Rebecca Peterson 6:2, 5:7, 2:6
    Svetlana Kuznetsova - Dayana Yastremska 4:6, 7:6, 6:2
    Sloane Stephens - Yulia Putintseva 2:6, 6:4, 6:3
    Kiki Bertens - Venus Williams 3:6, 6:3, 6:7
    Donna Vekic - Victoria Azarenka 6:2, 7:5
    Madison Keys - Daria Kasatkina 6:4, 6:1
    Ekaterina Alexandrova - Simona Halep 6:3, 5:7, 4:6
    Elina Svitolina - Elise Mertens 6:4, 6:1
    Sofia Kenin - Zarina Diyas 6:4, 6:1
    Su-Wei Hsieh - Jennifer Brady 7:6, 6:3
    Aliaksandra Sasnovich - Naomi Osaka 6:7, 6:2, 2:6

    Achtelfinale: 

    Ashleigh Barty - Anett Kontaveit 4:6, 7:5, 7:5
    Maria Sakkari - Aryna Sabalenka 6:7 (4:7), 6:4, 6:4
    Karolina Pliskova - Rebecca Peterson 7:5, 6:4
    Swetlana Kusnezowa - Sloane Stephens 6:1, 6:2
    Venus Williams - Donna Vekic 2:6, 6:3, 6:3
    Madison Keys - Simona Halep 6:1, 3:6, 7:5
    Sofia Kenin - Elina Svitolina 6:3, 7:6
    Naomi Osaka - Su-Wei Hsieh 7:6, 5:7, 6:2

    Viertelfinale:

    Ashleigh Barty - Maria Sakkari 5:7, 6:2, 6:0
    Karolina Pliskova - Swetlana Kusnezowa 6:3, 6:7, 3:6
    Venus Williams - Madison Keys 2:6, 3:6
    Sofia Kenin - Naomi Osaka Aufgegeben von Osaka beim Stand von 6:4, 1:6, 2:0

    Halbfinale: 

    Ashleigh Barty - Swetlana Kusnezowa
    Madison Keys - Sofia Kenin

  3. Ausgerechnet der eigene Bruder hat den vorerst letzten Doppel-Auftritt des britischen Tennisstars Andy Murray vorzeitig beendet.

    Der zweimalige Olympiasieger unterlag im Viertelfinale des ATP-Masters in Cincinnati an der Seite des spanischen Routiniers Feliciano Lopez gegen Jamie Murray und den Engländer Neil Skupski 7:6 (7:5), 5:7, 4:10.

    "Es war hart und nicht das angenehmste Spiel. Die Stimmung auf dem Platz war irgendwie mau, was auch mal normal ist", sagte Andy Murray: "Aber es ist okay, und ich bin froh, dass Jamie durchgekommen ist."

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    Murray verzichtet auf US Open

    Der 32 Jahre alte Murray hatte zuvor seinen Verzicht auf die US Open erklärt, wo er im Doppel und Mixed antreten wollte. "Mit Doppel hat es sich auf absehbare Zeit", sagte der dreimalige Grand-Slam-Gewinner der BBC, "ich möchte im Einzel wieder auf ein gutes Niveau kommen. Darauf richte ich nun meine ganze Energie."

    In der kommenden Woche spielt Murray beim ATP-Turnier in Winston-Salem.

    Murray und sein ein Jahr älterer Bruder Jamie hatten 2015 gemeinsam den Davis-Cup für Großbritannien gewonnen sowie zwei Doppel-Titel auf der ATP-Tour geholt.

    Einander gegenüber hatten sich die Murrays zuletzt 2015 im Achtelfinale von Montreal gestanden. Damals siegte Jamie an der Seite des Australiers John Peers gegen Andy und den Inder Leander Paes.

  4. Der Japanerin Naomi Osaka droht nach nur einer Woche wieder der Verlust von Platz eins der Weltrangliste und obendrein noch das Aus für die US Open.

    Die 21-Jährige musste beim WTA-Turnier in Cincinnati gegen die US-Amerikanerin Sofia Kenin beim Stand von 4:6, 6:1, 0:2 wegen einer Knieverletzung aufgeben.

    "Das ist ätzend, vor allem weil ich mich so kurz vor den US Open nicht mehr verletzen wollte", sagte Osaka mit Blick auf den am 26. August beginnenden letzten Grand Slam des Jahres in Flushing Meadows, wo sie Titelverteidigerin ist: "Jetzt bin ich doch ein wenig besorgt. Hier ausgeschieden zu sein, ist aber kein großes Ding."

    Osaka hatte in der Vorwoche trotz ihrer Viertelfinal-Niederlage beim Turnier in Toronto die Führung im WTA-Ranking von der Australierin Ashleigh Barty übernommen, die in Toronto ihr Auftakt-Match gegen Kenin verloren hatte.

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    Barty fehlt nur ein Sieg

    French-Open-Siegerin Ashleigh Barty (Australien) hat ihr Halbfinal-Duell beim WTA-Turnier in Cincinnati/Ohio verloren und die Rückkehr an die Spitze der Tennis-Weltrangliste verpasst.

    Gegen die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Swetlana Kusnezowa aus Russland unterlag Barty 2:6, 4:6. Kusnezowa trifft im Finale auf Madison Keys oder Sofia Kenin (beide USA). Bei einem Sieg gegen Kusnezowa hätte Barty am kommenden Montag wieder die Spitzenposition im Ranking übernommen.

  5. Der britische Tennisstar Andy Murray wird nun doch nicht bei den US Open antreten.

    Der 32-Jährige hatte für das letzte Grand Slam des Jahres ab dem 26. August in New York eigentlich seine Teilnahme am Doppel und im Mixed geplant. Doch der zweimalige Olympiasieger hat umgeplant.

    Murray tritt nun in der kommenden Woche beim ATP-Turnier in Winston-Salem/North Carolina an - im Einzel.

    "Mit Doppel hat es sich auf absehbare Zeit", sagte der dreimalige Grand-Slam-Gewinner der BBC, "ich möchte im Einzel wieder auf ein gutes Niveau kommen. Darauf richte ich nun meine ganze Energie."

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    Murray nahm daraufhin die ihm von den Organisatoren in Winston-Salem angebotene Wildcard an.

    Murray wieder schmerzfrei

    Nach seiner überstandenen Hüftoperation, bei der ihm Anfang des Jahres ein künstliches Gelenk eingesetzt worden war, war Murray am Montag bei seinem Einzel-Comeback am Franzosen Richard Gasquet gescheitert.

    Schmerzen verspüre er keine mehr, sagte der Brite, der im Mai von Prince Charles zum Ritter geschlagen worden war.

    Eine Wildcard für die US Open hatte "Sir" Andy angesichts drohender Fünf-Satz-Spiele abgelehnt.

    Gerne wäre er jedoch in der US-Open-Quali angetreten, dort werden die Matches im Modus best of three ausgetragen. Die Turnier-Organisatoren hatten jedoch die neun Wildcards für die Quali bereits an US-Spieler vergeben.