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  1. Der dreimalige Grand-Slam-Sieger Stan Wawrinka hat sich im Training mit seinem Schweizer Landsmann und Grand-Slam-Rekordgewinner Roger Federer eine Rückenverletzung zugezogen und muss seine Teilnahme am ATP-Turnier in Basel absagen.

    Zudem wird er auch nicht beim Masters-Turnier in Paris in der kommenden Woche aufschlagen. Für Wawrinka ist die Saison damit vorzeitig beendet.

    Der 33-Jährige, der im Januar 2014 die Nummer drei der Welt war, hatte sich im vergangenen Jahr zweimal am linken Knie operieren lassen und fiel in der Weltrangliste zwischenzeitlich aus den Top 200 heraus (DATENCENTER: Die ATP-Weltrangliste).

    Sein bestes Turnierergebnis 2018 war der Halbfinaleinzug in St. Petersburg im September.

  2. Ohne Coach - ohne Fortune: Im ersten Spiel nach der überraschenden Trennung von ihrem Trainer Wim Fissette hat Angelique Kerber in Singapur eine bittere Niederlage kassiert und muss ernsthaft um den Halbfinaleinzug bangen (Die WTA-Finals LIVE im TV auf SPORT1+).

    Die Wimbledonsiegerin, die wenige Tage vor dem Saisonfinale der WTA-Tour die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Belgier beendet hatte, zeigte sich davon auf dem Platz nur im ersten Satz unbeeindruckt, kassierte aber in ihrem Auftaktmatch der Weißen Gruppe eine 6:1, 3:6, 4:6-Pleite gegen die Niederländerin Kiki Bertens.

    "Ich hatte wirklich einen sehr guten Start ins Match. Dann wurde sie besser und besser, und ich habe meine Intensität verloren", sagte Kerber und trauerte ihren verpassten Möglichkeiten nach: "Ich hatte im dritten Satz so viele Möglichkeiten und konnte sie nicht nutzen."

    Kerber mit furiosem ersten Satz

    Nach genau zwei Stunden verwandelte Bertens weit nach Mitternacht ihren ersten Matchball und setzte damit den Schlusspunkt unter ein Spiel, in dem zunächst Kerber klar auf Siegkurs lag. Mit der Vorhand dominierte die topgesetzte Kielerin das Duell mit Singapur-Debütantin Bertens, die zwar mit harten Schlägen punktete, aber viele unerzwungene Fehler machte DATENCENTER: Ergebnisse der WTA Finals).

    So glückten Kerber im ersten Satz zwei Breaks, nach 31 Minuten war der erste Durchgang unter Dach und Fach. Mit einem weiteren Aufschlagdurchbruch ging es für Kerber erfolgreich weiter, doch das Rebreak von Bertens zum 2:2 brachte Kerber ins Wackeln.

    Sie agierte fortan immer mehr aus der Defensive und überließ Bertens zunehmend die Initiative, nicht zuletzt auch dank des Coaching durch ihren Trainer Raemon Sluiter. "Ich sollte mehr in meine Schläge gehen, ich bin so glücklich", sagte die Siegerin.

    Bertens im Break-Festival vorne

    Bertens gewann den zweiten Durchgang, danach entwickelte sich ein Breakfestival, bei dem es der Niederländerin zum 5:3 (nach 0:40) erstmals gelang, einen eigenen Aufschlag durchzubringen. Zwischendurch hatte sich Kerber an der Bank die Hilfe ihres Sparringspartners Andre Wiesler geholt, der mehr Aggressivität von seinem Schützling einforderte. Ohne Erfolg, am Ende fehlte die Kaltschnäuzigkeit.

    Nach der Niederlage gegen die Niederländerin droht Angelique Kerber bei ihrer fünften Teilnahme an einem WTA-Finale das vierte vorzeitige Aus. Nur 2016 stand sie im Finale. Nun warten in dem Stadtstaat zwei Hochkaräter auf die Weltranglistenzweite Kerber.

    In ihrem zweiten Match trifft Angelique Kerber am Mittwoch auf US-Open-Siegerin Naomi Osaka. Die Japanerin hatte zuvor gegen French-Open-Finalistin Sloane Stephens aus den USA mit 5:7, 6:4, 1:6 verloren. "Ich weiß, was mich erwartet. Es wird nicht leicht. Sie schlägt gut auf und trifft den Ball sehr gut", sagte Kerber über Osaka.

    Weiße Gruppe an der Reihe

    Am Dienstag spielt zunächst wieder die Weiße Gruppe. Dort hatten die Tschechin Karolina Pliskova (gegen Titelverteidigerin Caroline Wozniacki aus Dänemark) und die Ukrainerin Elina Svitolina (gegen Petra Kvitova aus Tschechien) ihre Auftaktspiele gewonnen. Die zwei besten Spielerinnen beider Gruppen ziehen ins Halbfinale am Samstag ein.

    Das Turnier der besten acht Spielerinnen der Saison findet in diesem Jahr zum letzten Mal in Singapur statt, ehe es ab 2019 für zehn Jahre im chinesischen Shenzhen ausgetragen wird. Insgesamt gibt es sieben Millionen Dollar zu gewinnen, ab dem kommenden Jahr soll das Preisgeld auf 14 Millionen Dollar steigen. Letzte deutsche Siegerin war Steffi Graf vor 22 Jahren im Madison Square Garden in New York. 

  3. US-Open-Siegerin Naomi Osaka hat in ihrem Auftaktmatch bei den WTA-Saisonfinals in Singapur eine Niederlage einstecken müssen.

    Die 21 Jahre alte Japanerin verlor gegen ihre Vorgängerin Sloane Stephens aus den USA mit 5:7, 6:4, 1:6. In der zweiten Partie der Roten Gruppe greift Wimbledonsiegerin Angelique Kerber gegen die Niederländerin Kiki Bertens am Montagnachmittag in das Geschehen ein (DATENCENTER: Ergebnisse der WTA Finals).

    "Ich wusste, dass ich gutes Tennis spielen muss", sagte Stephens nach ihrem Sieg beim Premieren-Auftritt im Klub der besten acht Spielerinnen und bedankte sich beim Publikum für den herzlichen Empfang: "Das ist wunderbar. Ich genieße es hier, hier gibt es das beste Essen, die besten Shopping-Möglichkeiten, das beste Hotel."

    Gegen Sloane Stephens, die vor Osakas überraschenden Triumph im September zuletzt in Flushing Meadows triumphiert hatte, absolvierte die erste japanische Grand-Slam-Siegerin erst ihr sechstes Dreisatz-Match des Jahres. Nach großem Kampf verwandelte die US-Amerikanerin nach 2:24 Stunden ihren zweiten Matchball. Die 25-Jährige nimmt wie Osaka erstmals bei den WTA-Finals teil. 

    In der Weißen Gruppe waren am Sonntag die Tschechin Karolina Pliskova (gegen Titelverteidigerin Caroline Wozniacki aus Dänemark) und die Ukrainerin Jelena Switolina (gegen Petra Kvitova aus Tschechien) mit Siegen in das Saisonabschluss-Turnier gestartet. Die zwei besten Spielerinnen beider Gruppen ziehen ins Halbfinale am Samstag ein.

    Das Turnier der besten acht Spielerinnen der Saison findet in diesem Jahr zum letzten Mal in Singapur statt, ehe es ab 2019 für zehn Jahre im chinesischen Shenzhen ausgetragen wird. Insgesamt gibt es sieben Millionen Dollar zu gewinnen, ab dem kommenden Jahr soll das Preisgeld auf 14 Millionen Dollar steigen. Letzte deutsche Siegerin war Steffi Graf vor 22 Jahren im Madison Square Garden in New York.

  4. Bei ihrer letzten Teilnahme an den WTA Finals musste sich Angelique Kerber 2016 erst im Finale geschlagen geben - diesmal will sie den perfekten Abschluss eines tollen Tennisjahres schaffen.

    Das Turnier in Singapur ist nach den vier Grand Slams das wichtigste Turnier des Jahres, an dem nur die in dieser Saison acht besten Tennisspielerinnen der Welt teilnehmen dürfen.

    Gruppenphase bei den WTA Finals 

    Im Gegensatz zu den anderen WTA-Events beginnt dieses Turnier dabei zunächst mit einer Gruppenphase. Die besten zwei Spielerinnen jeder Gruppe qualifizieren sich für das Halbfinale und kämpfen dort um den Einzug ins Finale.

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    Die Auslosung am Freitag, bei der sich alle Damen noch einmal in Schale geworfen hatten, ergab, dass es Kerber in ihrer Roten Gruppe mit Naomi Osaka (Japan), Sloane Stephens (USA) und der für die verletzte Rumänin Simona Halep nachgerückten Kiki Bertens (Niederlande) zu tun bekommt.

    Damit hat Kerber die vermeintlich schwierigere Auslosung erwischt. Denn Osaka und Bertens zählen zu den aktuell formstärksten Spielerinnen auf der Tour und gegen die unberechenbare Stephens hat Kerber das letzte Mal 2012 gewonnen. Seitdem hat sie alle vier Aufeinandertreffen glatt verloren.

    Zum Auftakt verlor Kerber in drei Sätzen gegen Bertens. Jetzt steht die Deutsche in den Partien gegen Osaka und Stephens unter Zugzwang.

    Kerber geht Angstgegnerin aus dem Weg

    Zumindest geht Kerber ihrer Angstgegnerinnen Elina Svitolina aus dem Weg, die sechs Partien in Folge gegen Kerber gewonnen hat. Zuletzt präsentierte sich die Ukrainerin aber ebenso wenig in Form wie ihre tschechische Gruppengegnerin Petra Kvitova.

    Die weiteren Spielerinnen in der Weißen Gruppe sind Titelverteidigerin Caroline Wozniacki (Dänemark) und Karolina Pliskova (Tschechien), die mit dem Turniersieg in Peking bzw. dem Finaleinzug in Tianjin zuletzt aufsteigende Form bewies, nachdem sie zuvor bei einigen Turnieren früh die Segel hatten streichen müssen.

    SPORT1+ überträgt das Turnier ab Sonntag um 11 Uhr LIVE. Insgesamt sind aus dem Singapoor Indoor Stadium in Kallang mehr als 31 Livestunden Tennis zu sehen. Die Halbfinalspiele werden am Samstag, 27. Oktober, ab 10 Uhr und ab 13 Uhr LIVE gezeigt. Das Finale überträgt SPORT1+ am Sonntag, 28. Oktober, LIVE ab 12:30 Uhr.

    Der Spielplan:

    Sonntag, 21. Oktober:
    Petra Kvitova (Tschechien) - Elina Svitolina (Ukraine) 3:6, 3:6
    Caroline Wozniacki (Dänemark) - Karolina Pliskova (Tschechien) 2:6, 4:6

    Montag, 22. Oktober:
    Naomi Osaka (Japan) - Sloane Stephens (USA) 5:7, 6:4, 1:6
    Angelique Kerber (Deutschland) - Kiki Bertens (Niederlande) 6.1, 3:6, 4:6

    Dienstag, 23. Oktober:
    13.30 Uhr: Caroline Wozniacki (Dänemark) - Petra Kvitova (Tschechien) - LIVE im TV auf SPORT1+
    nicht vor 14.45 Uhr: Elina Svitolina (Ukraine) - Karolina Pliskova (Tschechien) - LIVE im TV auf SPORT1+

    Mittwoch, 24. Oktober:
    13.30 Uhr: Angelique Kerber (Deutschland) - Naomi Osaka (Japan) - LIVE im TV auf SPORT1+
    nicht vor 14.45 Uhr: Sloane Stephens (USA) - Kiki Bertens (Niederlande) - LIVE im TV auf SPORT1+

    So können sie die WTA Finals LIVE verfolgen.

    TV: SPORT1+
    Stream: SPORT1+, DAZN
    Liveticker:SPORT1.de

  5. Angelique Kerber (30) ist vor ihrem Auftakt beim WTA-Saisonfinale in Singapur (Tennis: Angelique Kerber - Kiki Bertens ab 14:45 im LIVETICKER) auf Platz zwei der Weltrangliste zurückgekehrt.

    Die Wimbledonsiegerin aus Kiel schob sich vor die Dänin Caroline Wozniacki, der Abstand zur führenden Simona Halep ist jedoch beträchtlich. Die Rumänin fehlt beim Abschlussturnier der besten acht Spielerinnen zwar verletzt, wird die Saison dennoch auf Platz eins beenden.

    Görges verliert mehrere Plätze

    Die deutsche Nummer zwei bleibt Julia Görges (Bad Oldesloe), die trotz ihres sechsten WTA-Titels in Luxemburg von Platz 9 auf 14 zurückfiel, weil die Punkte ihres Vorjahressieges in Moskau aus der Wertung gestrichen wurden.

    Andrea Petkovic (Darmstadt) folgt nach ihrem starken Saisonendspurt auf Platz 64. Die einstige Top-10-Spielerin hatte in Luxemburg im Viertelfinale aufgegeben.

    Kerber hatte die Tennis-Weltrangliste Anfang Juni 2017 zum bislang letzten Mal angeführt, das Jahr 2018 begann sie nur noch auf Platz 21. Schon nach ihrem Halbfinale bei den Australian Open Ende Januar feierte sie ihr Comeback unter den besten Zehn und arbeitete sich im Laufe des Jahres weiter nach vorne.