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  1. Ist die Suche von Angelique Kerber nach einem neuen Trainer bald beendet?

    Mit dem deutschen Erfolgscoach Sascha Bajin ist zumindest seit Sonntag ein geeigneter Nachfolger auf dem Markt. 

    Wie die Französin Kristina Mladenovic am Sonntag via Twitter bekanntgab, entschied sich Bajin dafür, die erst im April begonnene Zusammenarbeit mit der derzeitigen Weltranglisten-45. nicht weiter fortzusetzen. "Ich bin sehr enttäuscht über Saschas Entscheidung. Ich habe unsere Arbeit geliebt, und ich denke, wir hätten noch mehr erreichen können", schrieb die 26-Jährige unter anderem

    Mladenovic hatte unter der Regie des 35 Jahre alten Bajin rund 30 Weltranglistenplätze im Einzel gutgemacht und eine Single-Bilanz von 26:17 Siegen erreicht, bei den drei gemeinsamen Grand-Slam-Auftritten war sie aber jeweils in Runde zwei gescheitert - bei den US Open hatte sie in Runde eins Kerber bezwungen.

    Bajin Ex-Coach von Osaka

    Erst Mitte Februar hatte Naomi Osaka trotz großer Erfolge überraschend die Trennung von Bajin bekannt gegeben. Mit Bajin an ihrer Seite hatte sie in der vergangenen Saison die US Open gewonnen und zu Jahresbeginn auch in Melbourne triumphiert.

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    Bajin war zuvor unter anderem Hitting Partner von Superstar Serena Williams und der ehemaligen Weltranglistenersten Caroline Wozniacki aus Dänemark.

    Kerber war zuletzt während ihrer Turnierreise in Asien von Dirk Dier betreut worden. 2019 blieb die 31-Jährige ohne Turniersieg.

    Bajin war bereits mit einer Zusammenarbeit mit Kerber in Verbindung gebracht worden.

  2. Fed-Cup-Spielerin Julia Görges hat beim WTA-Turnier in Luxemburg die Wiederholung ihres Vorjahres-Triumphes verpasst.

    Die 30-Jährige unterlag im Finale der früheren French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko (Lettland) 4:6, 1:6 und muss damit weiter auf ihren ersten Turniersieg seit neun Monaten warten.

    Görges hatte zuletzt zu Beginn dieses Jahres in Auckland/Neuseeland ihren siebten Titel auf der WTA-Tour gewonnen. Anschließend erlebte die ehemalige Top-Ten-Spielerin jedoch eine durchwachsene Saison und fiel in der Weltrangliste auf Rang 27 zurück. 

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    Vor zwei Wochen hatte die Wimbledon-Halbfinalistin von 2018 die Zusammenarbeit mit ihrem Coach Sebastian Sachs beendet und sich damit zum zweiten Mal binnen vier Monaten von einem Trainer getrennt. Zurzeit wird Görges interimsweise vom deutschen Fed-Cup-Kapitän Jens Gerlach betreut. Auf dem Weg ins Finale von Luxemburg hatte Görges mit Dreisatz-Siegen gegen Misaki Doi (Japan), die Rumänin Sorana Cirstea und Rio-Olympiasiegerin Monica Puig (Puerto Rico) aufsteigende Form bewiesen.

    Laura Siegemund und Antonia Lottner waren bei dem mit 250.000 Dollar dotierten Hartplatzturnier im Viertelfinale ausgeschieden. Für Tatjana Maria und Andrea Petkovic war bereits eine Runde zuvor Endstation gewesen. Die frühere Weltranglistenerste Angelique Kerber hatte ihre Teilnahme verletzungsbedingt abgesagt.

  3. Das deutsche Spitzendoppel Kevin Krawietz/Andreas Mies hat seinen ersten Turniersieg seit dem Triumph bei den French Open Anfang Juni gefeiert.

    Das topgesetzte Duo aus Coburg und Köln setzte sich am Sonntag im Finale des ATP-Turniers in Antwerpen mit 7:6 (7:1), 6:3 gegen die als Nummer zwei eingestuften Rajeev Ram (USA) und Joe Salisbury (Großbritannien) durch. 

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    Für Krawietz/Mies, die Anfang September bei den US Open in New York das Halbfinale erreicht hatten, ist es der insgesamt dritte gemeinsame Titel auf der Tour. Das in der Doppel-Weltrangliste derzeit an Position 13 (Krawietz) und 16 (Mies) geführte Duo besitzt gute Chancen, am Montag vom deutschen Teamchef Michael Kohlmann für das Davis-Cup-Finalturnier Ende November in Madrid nominiert zu werden.

  4. Der frühere russische Tennisspieler Alexander Volkov ist im Alter von 52 Jahren gestorben. Das teilte die Spielerorganisation ATP am Samstag mit.

    Volkov stand 1993 im Halbfinale der US Open, mit dem russischen Davis-Cup-Team erreichte er 1994 das Endspiel. Später betreute er seinen Landsmann Marat Safin und führte ihn zu den Grand-Slam-Titeln in New York 2000 und Melbourne 2005.

    In seiner Karriere gewann Volkov drei ATP-Turniere, und beinahe hätte er Michael Stichs Triumph in Wimbledon 1991 verhindert: Im Achtelfinale verlor er mit 5:7 im entscheidenden fünften Satz, Volkov hatte bereits 5:3 geführt.

    Becker betroffen von Volkovs Tod

    Gegen Boris Becker war der Rechtshänder, der nach einer Schulterverletzung mit der linken Hand spielte, zumeist chancenlos, alle zehn Duelle verlor Volkov. Der Deutsche zeigte sich von Volkovs Tod tief betroffen und kondolierte via Twitter: "Mein Beileid und meine Gedanken/Gebete sind mit deiner Familie! Ich werde mich an unsere Schlachten auf dem Tennisplatz erinnern... R.I.P."

      

  5. Der zweimalige Wimbledonsieger Andy Murray kommt bei seiner Comeback-Tour nach langer Verletzungspause immer besser in Fahrt.

    Beim Turnier in Antwerpen erreichte der 32 Jahre alte Schotte am Samstag durch ein 3:6, 7:5, 6:2 gegen den Franzosen Ugo Humbert erstmals seit gut zweieinhalb Jahren ein Endspiel auf der ATP-Tour. 

    In dem greift der auf Weltranglistenplatz 243 abgestürzte Murray gegen den Schweizer Stan Wawrinka nach seinem ersten Titel seit Dubai Anfang März 2017.

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    Murray: Große Überraschung für mich"

    "Es ist eine große Überraschung für mich", sagte Murray nach dem Sieg gegen Humbert: "Es war ein langer Weg, und ich hätte absolut nicht erwartet so bald nach meinem Comeback hier zu stehen."

    Seinen bis dato letzten Titel auf der Tour hatte der in der Weltrangliste auf Platz 243 abgestürzte Murray Anfang März 2017 in Dubai gewonnen.

    Dem ehemaligen Weltranglistenersten war im Januar dieses Jahres ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt worden, nachdem er wegen der anhaltenden Schmerzen eigentlich schon das Ende seiner Karriere angekündigt hatte.