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Sport1 News
  1. Von wegen Saisonende nach dem Erfolg in Paris: Spaniens Tennisstar Rafael Nadal wird in Kürze an die Stätte seines jüngsten Triumphes zurückkehren.

    Drei Wochen nach seinem 13. Sieg bei den French Open hat der Mallorquiner seine Startzusage für das Paris Masters vom 2. bis 8. November in Bercy gegeben.

    "Es ist Zeit für die Hallensaison, ich bereite mich auf Paris vor", postete der 20-malige Grand-Slam-Gewinner auf Twitter, "ich bin ungeduldig, nach Paris zurückzukehren."

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    Start bei ATP-Finals wird wahrscheinlicher

    Damit wird auch seine Teilnahme an den ATP-Finals in London (15. bis 22. November) wahrscheinlicher.

    Zuletzt hatte Nadal seinen Start beim Turnier der acht besten Spieler des Jahres, das er noch nie gewonnen hat, offengelassen.

    Nicht wenige spekulierten darüber, dass er seine Saison nach Roland Garros beenden und wie Roger Federer erst 2021 auf die Tour zurückkehren wird.

    Nadal wartet noch auf Sieg in Bercy

    Mit dem Hallenturnier in der französischen Metropole hat Nadal aber ebenfalls noch eine Rechnung offen. Bei bislang acht Starts hat es für den 34-Jährigen bislang nie zum Sieg gereicht.

    Nicht ungewöhnlich für Nadal, der im Herbst oft angeschlagen ist oder sogar verletzungsbedingt pausiert.

    Paris ist für Nadal das einzige der neun Masters-Turniere neben Miami, das er noch nicht gewinnen konnte. Mit insgesamt 35 Erfolgen bei den 1000er-Turnieren ist er in der Rangliste die Nummer zwei hinter dem Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien/36).

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    mit Sport-Informations-Dienst (SID)

  2. Tennisprofi Oscar Otte hat auch beim zweiten ATP-Turnier in Köln das Achtelfinale erreicht.

    Der Lokalmatador setzte sich in der ersten Runde nach 63 Minuten mit 6:3, 6:2 gegen Dennis Novak aus Österreich durch.

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    In der Runde der letzten 16 geht es für die Nummer 141 der Welt gegen den an Position zwei gesetzten Argentinier Diego Schwartzman.

    Der Kölner Otte hatte in der Vorwoche beim ersten Turnier in seiner Geburtsstadt zum Auftakt Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff ausgeschaltet. Im Achtelfinale war der Qualifikant an Radu Albot (Moldau) gescheitert.

  3. Novak Djokovic wird zweifelsohne als einer der besten Spieler in die Tennis-Geschichte eingehen.

    Doch abseits des Courts spaltet der Weltranglistenerste die Tennis-Szene in den vergangenen Monaten wie kaum ein anderer.

    Jüngstes Beispiel: Auf Social Media kursiert aktuell ein Video mit Djokovic, welches der Serbe bei Twitter selbst retweetete.

    Darin ist zu sehen, wie Djokovic in seiner Heimat Belgrad mit einem Hund spazieren geht und dabei auf ihm fremde Kinder mit Tennis-Schlägern trifft, denen er offenbar spontan Tennis-Unterricht gibt.

    Djokovic-Video spaltet Tennis-Fans

    Viele seiner Fans feiern das als edelmütiges Verhalten des 17-maligen Grand-Slam-Siegers - seine Kritiker haben an dem Video allerdings einiges auszusetzen.

    So zeigten sich einige irritiert, warum die in Straßenkleidung angezogenen Kindern spätabends mit Rackets in den Händen durch die Straßen laufen würden und unterstellten ihm bzw. seinem Management Inszenierung, um seinen angekratzten Ruf wieder aufzupolieren.

    Andere störte wiederum, dass Djokovic in dem als Risikogebiet geltenden Serbien keine Maske auf hatte, obwohl doch dort laut Angaben englischer Behörden eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit vorgeschrieben sei. Dieser Behauptung widersprachen Serben allerdings.

    Vorgeschrieben ist jedoch, einen Abstand von 1,5 Metern einzuhalten, was Djokovic zumindest bei einem Kind nicht tut und ihm sogar von sich aus die Hand schüttelt, wie auf dem Video zu sehen ist.

    Djokovic findet Kraft in "Energie-Pyramiden"

    Einige Tage zuvor hatte Djokovic nach seiner klaren Finalniederlage bei den French Open gegen Rafael Nadal neue Kräfte bei den "Energie-Pyramiden" im bosnischen Visoko gesucht.

    "Ich möchte alle Sportler einladen, hierher zu kommen und Zeit in den Tunneln zu verbringen. Der Aufenthalt hilft, Sauerstoff in die Lungen zu pumpen", sagte Djokovic dem TV-Sender FTV: "Dies hat einen direkten Effekt auf die Regeneration und Erholung, was für alle Athleten wichtig ist."

    Bereits im Juli hatten Djokovic und seine Frau den Ort nach ihren positiven Coronatests besucht, was zu einem rasanten Anstieg der Besucherzahlen geführt hatte. 

    An der tatsächlichen Wirkung der "Energie-Pyramiden" scheiden sich allerdings die Geister. Esoteriker schreiben der Landschaft mit ihren Erhebungen und 25.000 Jahre alten Tunneln Heilkräfte zu. Archäologen sprechen dagegen von einer "Pseudo-Wissenschaft".

  4. Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Köln den zwölften Titel seiner Profilaufbahn gewonnen.

    Der Weltranglistensiebte und US-Open-Finalist aus Hamburg setzte sich im Finale in der Lanxess-Arena gegen das kanadische Top-Talent Felix Auger-Aliassime 6:3, 6:3 durch. Zweifel ließ er nie aufkommen, nach weniger als 80 Minuten war das Match durch.

    "Das war definitiv meine beste Leistung in diesem Turnier", freute Zverev sich hinterher. Nach den Erfolgen in München 2017 und 2018 war es für ihn der dritte Turniersieg in Deutschland.

    Nur noch Haas, Stich und Becker vor Zverev

    Im Ranking der deutschen Spieler mit der größten Trophäensammlung schließt Zverev damit zum drittplatzierten Tommy Haas auf (15), vor ihm liegen ansonsten nur noch Michael Stich (18) und das große Idol Boris Becker (49). Im weltweiten Vergleich rückt Zverev von Platz 84 auf 78 vor - ganz vorn liegen Ivan Jimmy Connors (109), Roger Federer (103) und Zverevs Ex-Coach Ivan Lendl (94) vor Rafael Nadal (86) und Novak Djokovic (81).

    Der bald wohl überholte Haas brach im WDR auch eine Lanze für Zverev: "Man darf nie vergessen, was Alexander schon alles erreicht hat in jungen Jahren. Er macht zu 99 Prozent alles richtig. Wir können froh sein, dass wir so einen Topspieler haben."

    Eine Errungenschaft, die Zverev Haas schon voraus hat: Er gewann im fünften Jahr nacheinander ein Turnier bei den Profis. "Das bedeutet mir viel, und in diesem Jahr war es schwieriger, weil wir viel weniger Turniere hatten", sagte er bei der Sieger-PK.

    Noch ein Turnier in Köln steht an

    Die Chance auf den vierten bekommt der 23-Jährige bereits in der kommenden Woche. Beim zweiten Event des ATP-Doppelschlags in Köln ist Zverev erneut an Position eins gesetzt.

    Nach einem Freilos in der ersten Runde trifft er auf den Spanier Fernando Verdasco, den er bereits am Donnerstag zum Auftakt schlug, oder den Australier John Millman.

    Im dritten Match gegen Auger-Aliassime (20) gelang Zverev der dritte Sieg. In seinem 20. Finale auf der ATP-Tour stand ihm erst zum zweiten Mal nach Washington 2018 ein jüngerer Gegner im Finale gegenüber. Damals hatte Zverev den Australier Alex de Minaur bezwungen.

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    Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

  5. Deutschlands Topspieler Alexander Zverev steht im Finale des ATP-Turniers in Köln - obwohl sein Halbfinal-Gegner sich bis zum Ende wehrte und dabei auch ungewollt selbst verletzte.

    Zverev, in der Domstadt an Nummer eins gesetzt, gewann im Halbfinale gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina mit 7:5, 7:6 (7:3). Im entscheidenden Tie-Break erlebte Fokina beim Stand von 3:1 einen schmerzhaften Crash mit einer Werbebande, als er einem Schlag Zverevs hinterherjagte.

    Der 21-Jährige zog sich eine blutende Wunde an der Schlaghand zu, die sichtbar schmerzte, behandelt werden musste und ihn für den Rest des Matches beeinträchtigte.

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    Zverev überzeugt mit Aufschlagspiel

    Davidovich Fokina machte dem Turnierfavoriten das Leben zwischenzeitlich ein bisschen schwer. Der 21-Jährige spielte aggressiv und wagte sich immer wieder ans Netz vor, darauf stellte sich Zverev jedoch schnell ein und ging seinerseits in die Offensive. 

    Vor allem das Aufschlagspiel des Weltranglistensiebten überzeugte. Allein im ersten Satz gelangen Zverev sieben Asse.

    Im zweiten Satz zeichnete sich ein ähnliches Bild. Zverev holte sich sein erstes Break zum 3:1. Davidovich Fokina gab sich aber nicht geschlagen, kämpfte sich wieder heran und holte sich sein erstes Break zum 3:4.

    "Natürlich wollte ich meinen Aufschlag nicht abgeben. Aber letztlich ist es wichtig, einen Weg zu finden, um das Match zu beenden", sagte Zverev.

    Danach blieb das Match offen. Nach knapp 100 gespielten Minuten hatte Zverev beim Stand von 6:5 die erste Möglichkeit zum Matchgewinn, konnte diese aber nicht nutzen und musste in den Tiebreak. In dem nutzte er nach 1:56 Stunden seinen insgesamt dritten Matchball.

    Starker Gegner wartet im Finale

    Im Finale am Sonntag trifft Zverev auf das kanadische Top-Talent Felix Auger-Aliassime (an Nr. 3 gesetzt), der Roberto Bautista Agut (Spanien) aus dem Weg räumte.

    Seine Zielsetzung für das Endspiel formulierte Zverev im WDR klar: Er stehe "im Finale bei einem deutschen Turnier, und da möchte ich natürlich auch der Gewinner sein".

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    mit Sport-Informations-Dienst (SID)