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  1. Mit den Australian Open (täglich im LIVETICKER bei SPORT1) steigt in Melbourne das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres.

    Vom 20. Januar bis zum 2. Februar treten Männer und Frauen beim mit 44 Millionen Euro dotierten Hartplatzturnier an.

    Die beiden Gewinner im Einzel erhalten jeweils 2,55 Millionen Euro und selbst die Verlierer der ersten Runde bekommen noch knapp 60.000 Euro. Das Preisgeld wurde damit um insgesamt 13,6 Prozent erhöht.

    Federer und Djokovic wollen ins Viertelfinale

    In der dritten Runde der Australian Open haben Angelique Kerber und Alexander Zverev ihre Matches gewonnen und damit den Sprung ins Achtelfinale geschafft. Beide spielen allerdings erst in der Nacht zum Montag.

    Das Highlight an diesem Tag sind die Partien von Roger Federer und Novak Djokovic. Der Schweizer trifft auf Marton Fucsovics, der Serbe muss sich mit Diego Schwartzman messen. Federer stand in der dritten Runde kurz vor dem Aus, rang den Lokalmatadoren John Millman im Match-Tiebreak nieder. (Hier zum Spielplan der Australian Open 2020)

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    SPORT1 präsentiert den Spielplan des sechsten Tages in Melbourne:

    Rod Laver Arena (Spielbeginn 1 Uhr MESZ):

    Maria Sakkari (GRE) - Petra Kvitova (CZE)
    Diego Schwartzman (ARG) - Novak Djokovic (SRB)
    Ashleigh Barty (AUS) - Alison Riske (USA)
    Marton Fucsovics (HUN) - Roger Federer (SUI)

    Margaret Court Arena (Spielbeginn 1 Uhr MESZ):

    Milos Raonic (CAN) - Marian Cilic (CRO)
    Ons Jabeur (Tun) - Qiang Wang (CHI)

    Melbourne Arena (Spielbeginn 1 Uhr MESZ)

    Coco Gauff (USA) - Sofia Kenin (USA)
    Tennys Sandgren (USA) - Fabio Fognini (ITA)

    So können Sie die Australian Open LIVE verfolgen:

    TV: Eurosport
    Livestream: Eurosport Player, DAZN
    Liveticker: SPORT1

  2. Alexander Zverev hat mit einer furiosen Leistung das Achtelfinale der Australian Open erreicht.

    Der Hamburger bezwang den 36 Jahre alten spanischen Routinier Fernando Verdasco mit 6:2, 6:2, 6:4 und steht bei seiner 19. Teilnahme an einem Grand Slam zum sechsten Mal in der Runde der letzten 16 - zum zweiten Mal nach Wimbledon 2017 gelang ihm dies ohne Satzverlust.

    "Ich bin happy außerhalb des Platzes, ich bin happy auf dem Platz, ich bin happy in meinem Leben. Und dann spielst du am besten", sagte er nach seinem bislang überzeugendsten Sieg in Melbourne.

    Zverev spricht vom besten Match

    In der Margaret Court Arena, in der am Morgen Angelique Kerber in drei Sätzen gegen Camila Giorgi (Italien) ins Achtelfinale eingezogen war, bot Zverev "das beste Match, das ich in dieser Woche gespielt habe", wie er zurecht behaupten durfte. "Ich bin glücklich, wie ich gespielt habe", ergänzte der 22-Jährige. Das Match beendete der Weltranglistensiebte nach 1:56 Stunden beim dritten Matchball mit einem starken Aufschlag. (Ergebnisse und Spielplan aus Melbourne)

    Im Achtelfinale trifft Zverev auf seinen bislang stärksten Gegner in Melbourne. Der 21 Jahre alte Russe Andrei Rublew besiegte in der dritten Runde den Weltranglistenelften David Goffin (Belgien) mit 2:6, 7:6 (7:2), 6:4, 7:6 (7:4). Der Moskauer ist die Nummer 16 der Weltrangliste, in diesem Jahr hat er bereits bei den Turnieren in Doha und Adelaide triumphiert. Zverev hat jedoch alle drei bisherigen Duelle mit ihm gewonnen.

    Zverev überzeugt mit starkem Aufschlag

    Das Match gegen Verdasco hatte Zverev von Beginn an unter Kontrolle. Mit einem erneut starken Aufschlag und präzisen Grundschlägen ging er nach zwei Breaks schnell mit 3:0 in Führung und holte sich nach 35 Minuten den ersten Satz. Den zweiten Durchgang begann er ebenfalls mit einem Break, Breakbälle von Verdasco wehrte er souverän ab.

    Im dritten Satz ging es zäher für Zverev. Sein erster Aufschlag kam nicht mehr so häufig, im sechsten Spiel musste er das erste Break hinnehmen und lag 2:4 zurück. Die Kontrolle verlor er allerdings nicht, dem Siebten der Setzliste gelang umgehend das Rebreak, dann zum 5:4 ein weiteres. Der Rest war Formsache.

  3. Dominic Thiem hat nach nur wenigen Wochen das Ende der Zusammenarbeit mit Thomas Muster bekannt gegeben.

    "Wir haben, bevor das alles begonnen hat, gesagt, wir probieren's, und wenn es nicht passt, dann wird das wieder beendet. Und so war es dann auch", erklärte der Österreicher die Trennung auf der Pressekonferenz nach seinem Drittrundensieg bei den Australian Open.

    Erst Anfang des Monats hatten Thiem und der French-Open-Sieger von 1995 eine Kooperation für 20 Wochen beschlossen. Bereits beim Match gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz am frühen Samstagmorgen saß Muster nicht mehr in der Betreuerbox des aktuellen Weltranglistenfünften neben Hauptcoach Nicolas Massu.

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    "Zwei verschiedene Charaktere" seien aufeinandergetroffen, gab der 26-Jährige zu, stellte jedoch klar, dass er und Muster sich abseits des Platzes weiter "super" verstehen würden.

  4. Wegen Spielmanipulationen und weiterer korrupter Vergehen ist der brasilianische Tennis-Profi Joao Souza lebenslang gesperrt worden.

    Die Strafe gab die von den Tennis-Verbänden getragene Anti-Betrugs-Einheit TIU am Rande der Australian Open in Melbourne bekannt. Außerdem muss der frühere Top-100-Spieler eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 Dollar bezahlen.

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    Souza hat den TIU-Ermittlungen zufolge Matches bei zweit- und drittklassigen Challenger- und Future-Turnieren in seiner Heimat, Mexiko, den USA und Tschechien verschoben. Darüber hinaus sah es die TIU als erwiesen an, dass der 31-Jährige Bestechungsversuche nicht gemeldet sowie Beweise vernichtet hat und andere Spieler für Manipulationen weiterer Begegnungen anwerben wollte.

  5. Angelique Kerber hat nach einem zähen Kampf das Achtelfinale bei den Australian Open erreicht.

    Die Turniersiegerin von 2016 rang die Italienerin Camila Giorgi in der Margaret Court Arena mit 6:2, 6:7 (4:7), 6:3 nieder und trifft nun auf Anastassija Pawljutschenkowa (Russland). Die Nummer 30 der Weltrangliste besiegte die an Nummer zwei gesetzte Karolina Pliskova (Tschechien) mit 7:6 (7:4), 7:6 (7:3).

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    "Es ist großartig in der zweiten Woche in Melbourne zu sein. Das war ein harter Kampf", sagte Kerber, die gegen die Nummer 102 der Weltrangliste im dritten Turniermatch erstmals einen Satz abgeben musste. Die 32 Jahre alte Kielerin geht als letzte von zunächst fünf deutschen Damen in die zweite Turnierwoche. Es ist ihr erstes Achtelfinale bei einem Grand Slam seit den Australian Open im vergangenen Jahr.

    Kerber nutzt Fehler von Giorgi gnadenlos aus

    Bei ihrem dritten Sieg nacheinander im Melbourne Park profitierte Kerber freilich auch von insgesamt 65 sogenannten leichten Fehlern ihrer Gegnerin, die bei jedem Schlag volles Risiko ging. Giorgi unterliefen allein im ersten Satz acht Doppelfehler, Kerber, die insgesamt auf nur 16 vermeidbare Fehler kam, nutzte dies zu drei Breaks und nach 26 Minuten zum Gewinn des ersten Durchgangs.

    In Schwierigkeiten kam die dreifache Grand-Slam-Siegerin, wenn die 28 Jahre alte Giorgi ihre harten Grundschläge dauerhafter ins Feld brachte. Dies war im ersten Satz selten der Fall, im zweiten Durchgang aber wurde die Italienerin, die in der ersten Runde Antonia Lottner (Düsseldorf) besiegt hatte, aber immer sicherer. Kerber konnte meist nur noch reagieren.

    Dennoch blieb Giorgis Fehlerquote so hoch, dass sie sich wiederholt in Verlegenheit und um eine gute Ausgangspositionen brachte. Mit ihrem 62. "unforced error" schenkte sie Kerber das entscheidende Break zum 5:3 im dritten Satz. Nach 2:08 Stunden verschlug sie auch Kerbers ersten Matchball.

    Im vergangenen Jahr war Kerber im Achtelfinale von Melbourne krachend gescheitert. Damals unterlag sie Danielle Collins (USA) mit 0:6, 2:6. Danach schied sie bei den French Open und den US Open in der ersten Runde aus, dazwischen scheiterte sie in Wimbledon in der zweiten Runde.