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  1. Andrea Petkovic ist Sabine Lisicki ins Achtelfinale des WTA-Turniers im chinesischen Guangzhou gefolgt. Nach Anlaufschwierigkeiten gewann die 31-Jährige ihr Erstrundenmatch gegen die australische Qualifikantin Lizette Cabrera 1:6, 6:3, 6:3. Petkovic trifft nun auf die Gewinnerin des chinesischen Duells zwischen Wang Yafan und Zhu Lin.

    Barthel in Seoul ausgeschieden  

    Dagegen ist Mona Barthel in Seoul bereits ausgeschieden. Die 28-Jährige unterlag der Rumänin Irina-Camelia Begu (Nr. 7) 5:7, 4:6 und kassierte somit die dritte Erstrundenpleite in Folge. Barthel war die einzige deutsche Starterin bei dem Turnier in Südkoreas Hauptstadt.

    Petkovic war nach ihrem Halbfinaleinzug beim Turnier in Washington Anfang August bei den Turnieren in New Haven und Cincinnati in der Qualifikation gescheitert. Bei den US Open in New York schied sie in der ersten Runde aus.

    Lisicki schlägt Zvonareva

    Am Vortag hatte in Guangzhou auch Sabine Lisicki bei ihrem Comeback nach langer Verletzungspause ihr Auftaktspiel gegen Vera Zvonareva gewonnen. Die ehemalige Wimbledon-Finalistin trifft im Achtelfinale auf die an Nummer fünf gesetzte Kasachin Julia Putinzewa.

  2. Lucky Loser Yannick Maden hat beim ATP-Turnier in Metz das Achtelfinale erreicht.

    Der 28-jährige Stuttgarter, der für Philipp Kohlschreiber (Augsburg) ins Hauptfeld gerückt war, gewann gegen Mischa Zverev (Hamburg) 7:5, 4:6, 6:1 und trifft nun auf den Sieger des französischen Duells zwischen Quentin Halys und Davis-Cup-Finalist Benoit Paire.

    Ausgeschieden ist bereits French-Open-Achtelfinalist Maximilian Marterer (Nürnberg), der gegen den Litauer Ricardas Berankis 6:7 (1:7), 7:6 (7:1), 4:6 verlor.

    Kohlschreiber hatte wenige Stunden vor dem angesetzten Match gegen Zverev wegen nicht ausreichender körperlicher Fitness zurückgezogen.

  3. Serena Williams hat sich im ersten Interview seit ihrem skandalösen Auftritt beim Finale der US Open uneinsichtig gezeigt. "Ich verstehe es einfach nicht", sagte die 36-Jährige in der australischen Fernsehsendung "The Project": "Ich halte es für wichtig, für das einzustehen, an das man glaubt. Besonders wenn das, an das man glaubt, einen Einfluss auf die Zukunft haben kann."

    Williams beklagte erneut, dass sie für ihre Beleidigungen ("Lügner", "Dieb") gegen Schiedsrichter Carlos Ramos überhart bestraft worden sei. "Ich habe Männer gesehen, die Schiedsrichter noch ganz andere Dinge genannt haben", meinte sie. Auch den Vorwurf des illegalen Coachings durch ihren Coach Patrick Muratoglou bestreitet die 23-malige Major-Siegerin weiterhin: "Ich habe nicht verstanden, worüber er gesprochen hat. Wir hatten keine Signale."

    Nachdem der Portugiese Ramos sie wegen unerlaubten Coachings zu Beginn des zweiten Satzes verwarnt hatte, hatte sich Williams in dem Endspiel in New York gegen die Japanerin Naomi Osaka (2:6, 4:6) mit verbal mit ihm angelegt. Für ihren Ausbruch kassierte die US-Amerikanerin mehrere Verwarnungen und schließlich eine Spielstrafe. Nach dem Match warf sie Ramos Sexismus vor.

  4. Sabine Lisicki hat bei ihrem Tennis-Comeback nach einer Verletzungspause den ersten Sieg auf der WTA-Tour gefeiert.

    Beim Turnier im chinesischen Guangzhou gewann die frühere Wimbledonfinalistin gegen die russische Wildcardspielerin Vera Zvonareva in nur 73 Minuten mit 6:4, 6:2. Im Achtelfinale trifft Lisicki auf die an Nummer fünf gesetzte Kasachin Julia Putinzewa (DATENCENTER: Ergebnisse aus Guangzhou).

    Lisicki hatte nach einer im März in Miami erlittenen Verletzung zuletzt rund drei Monate pausiert. Letztmals war sie im Februar in Budapest in die Runde der letzten 16 eingezogen. In der Weltrangliste ist die frühere Nummer zwölf inzwischen auf Position 233 abgerutscht.

    Petkovic trifft auf Qualifikantin

    Neben Lisicki ist bei dem Turnier in China auch noch Andrea Petkovic am Start. Die Darmstädterin trifft in ihrem Auftaktmatch auf die australische Qualifikantin Lizette Cabrera.

  5. Titelverteidiger Frankreich und Kroatien bestreiten das Davis-Cup-Finale 2018.

    Die Franzosen gewannen ihr Halbfinale in Lille gegen Spanien 3:2, mit dem gleichen Ergebnis setzte sich Kroatien in Zadar gegen die USA durch. Die "Neuauflage" des Fußball-WM-Endspiels findet vom 23. bis 25. November in Frankreich statt. Es ist die letzte Davis-Cup-Partie vor der Reform, die 2019 in Kraft tritt.

    In Lille holte das französische Doppel Julien Benneteau/Nicolas Mahut bereits am Samstag gegen Marcel Granollers/Feliciano Lopez mit 6:0, 6:4, 7:6 (9:7) den entscheidenden dritten Sieg. In Zadar ging es dagegen über die volle Distanz: Borna Coric gewann das entscheidende vierte Einzel gegen US-Debütant Frances Tiafoe mit 6:7 (0:7), 6:1, 6:7 (11:13), 6:1, 6:3. Zuvor hatte French-Open-Finalist Marin Cilic in vier Sätzen gegen Sam Querrey den Ausgleich kassiert.

    Spanien muss auf Rafael Nadal verzichten

    Benoit Paire hatte die Franzosen am Freitag mit dem 7:5, 6:1, 6:0 gegen Pablo Carreno Busta im Schnelldurchgang in Führung gebracht. Die Spanier, die im Viertelfinale Deutschland bezwungen hatten und in Lille ohne ihren am Knie verletzten Superstar Rafael Nadal antraten, gaben auch das zweite Match ab: Lucas Pouille setzte sich gegen Roberto Bautista Agut mit 3:6, 7:6 (7:5), 6:4, 2:6, 6:4 durch.

    Am Sonntag verloren Nicolas Mahut gegen Marcel Granollers und Richard Gasquet gegen Albert Ramos die beiden bedeutungslosen Schlusseinzel.

    In Zadar gewannen Mike Bryan und Ryan Harrison (USA) das Doppel gegen die Gastgeber in einem Fünfsatz-Krimi nach 4:43 Stunden 7:5, 7:6 (8:6), 1:6, 6:7 (5:7), 7:6 (7:5) und verkürzten auf 1:2. Die Kroaten hatten nach den ersten beiden Einzeln mit 2:0 geführt. Borna Coric schlug Steve Johnson 6:4, 7:6 (7:4), 6:3, Australian-Open-Finalist Marin Cilic gewann gegen Davis-Cup-Debütant Frances Tiafoe 6:1, 6:3, 7:6 (7:5).