Wolrd Tennis News

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  1. Bei den ATP Finals in London kämpfen die acht besten Tennisprofis des Jahres um den letzten großen Titel der Saison.

    Deutschlands Hoffnungsträger Alexander Zverev musste sich am Mittwoch Dominator Novak Djokovic klar und deutlich beugen - seine Chancen aufs Halbfinale leben dank des Auftaktsiegs gegen Marin Cilic dennoch. Der Kroate schlug am Mittwoch den US-Aufschlagriesen John Isner.

    Mit einem Sieg in zwei Sätzen wäre der Deutsche sicher weiter. Auch Isner hat trotz der beiden Auftakt-Niederlagen noch eine Mini-Chance auf das Achtelfinale, braucht jedoch einen klaren Sieg gegen Zverev.

    Schützenhilfe von Djokovic?

    Sollte der unangefochtene Djokovic auch gegen Cilic gewinnen, würde Zverev bereits ein einziger Satzgewinn reichen. Bislang dominiert der "Djoker" die Zverev-Gruppe. Der 31-Jährige schlug am ersten Spieltag Isner in zwei Sätzen und ließ auch Zverev im zweiten Match keine Chance.

    Cilic hingegen wird versuchen seine Chance auf das Achtelfinale zu wahren, hat den Achtelfinal-Einzug allerdings nicht mehr in der eigenen Hand. 

    Die Partien der ATP Finals in London:

    Lleyton-Hewitt-Gruppe

    Alexander Zverev (Deutschland) - John Isner (USA) - Freitag ab 15 Uhr im LIVETICKER
    Novak Djokovic (Serbien) - Marin Cilic (Kroatien) - Freitag ab 21 Uhr im LIVETICKER

    So können sie die ATP Finals LIVE verfolgen:

    TV:Sky
    Stream: Sky Go
    Liveticker: SPORT1.de

  2. Die Urlaubsbilder der Tennis-Beauties zum Durchklicken:

    Die Tennissaison der Damen ist so gut wie zu Ende. Bevor die Vorbereitungen auf die neue Saison beginnen, genießen die Schönheiten der Tenniswelt ihre wohlverdienten freien Tage. 

    So trägt Dominika Cibulkova auch abseits des Centre Court in Wimbledon gerne weiß, Stan Wawrinkas Freundin Donna Vekic genießt ihre Zeit am Meer und andere wie Elina Svitolina verbringen viel Zeit in der Heimat. Auch Eugenie Bouchard bleibt in ihrer Wahlheimat, schließlich gibt es auch dort einen herrlichen Strand zur Erholung.

    SPORT1präsentiert die Urlaubsbilder der Tennis-Beauties in einer Bildergalerie.

  3. Rekordsieger Roger Federer hat sich trotz seiner Auftaktniederlage beim ATP-Saisonfinale in London als Gruppensieger für die K.o.-Runde qualifiziert.

    Der 37-Jährige aus der Schweiz setzte sich in seinem letzten Vorrundenspiel gegen den bis dato ungeschlagenen Kevin Anderson nach 1:17 Stunden 6:4, 6:3 durch. Der Südafrikaner zog als Gruppenzweiter ins Halbfinale am Samstag ein.

    Ausgeschieden sind dagegen mit jeweils einem Sieg Dominic Thiem und Kei Nishikori. Der Österreicher Thiem gewann zum Abschluss gegen den Japaner 6:1, 6:4, verpasste aber auch im dritten Anlauf die K.o.-Runde in London. Nishikori kassierte nach dem überraschenden Auftaktsieg gegen Federer die zweite deutliche Niederlage.

    Auf wen Federer und Anderson im Halbfinale treffen, entscheidet sich am letzten Vorrundenspieltag am Freitag. Alexander Zverev (Hamburg) hat den Einzug in die Runde der besten Vier selbst in der Hand, mit einem Sieg gegen John Isner aus den USA qualifiziert sich der 21-Jährige.

    Der bislang souveräne Weltranglistenerste Novak Djokovic (Serbien) trifft am Abend auf Marin Cilic (Kroatien).

  4. Der reformierte Davis Cup des Tennis-Weltverbandes ITF bekommt ab dem Jahr 2020 durch ein weiteres Teamevent hochkarätige Konkurrenz. Am Donnerstag präsentierte die Vereinigung der Profispieler ihre Pläne für den ATP Cup, der sechs Wochen nach der Premiere des Davis-Cup-Finals in Australien stattfinden wird und als "größere" Neuauflage des früher in Düsseldorf ausgetragenen World Team Cups angekündigt wurde.

    In drei Städten auf dem fünften Kontinent, die noch nicht bekannt sind, spielen 24 Nationen um den Titel. In Gruppenspielen mit jeweils vier Teams und einer anschließenden Finalrunde werden pro Begegnung zwei Einzel und ein Doppel ausgetragen. Das Turnier, das im Vorfeld der Australian Open in Melbourne stattfindet, dauert zehn Tage und ist mit 15 Millionen Dollar Preisgeld dotiert. Zudem können die Spieler bis zu 750 Weltranglistenpunkte ergattern.

    Davis Cup endet mit Finalturnier

    Erst im September hatte der Weltverband ITF die Reform des Davis Cups verabschiedet. Ende November 2019 wird in Madrid erstmals ein Finalturnier für 18 Mannschaften ausgetragen. Der Termin hat jedoch bereits heftige Kritik hervorgerufen, nicht nur Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev hat seine Teilnahme kategorisch ausgeschlossen.

    Anders als der Davis Cup besitzt der ATP Cup die Unterstützung der Spieler. "Es ist der beste Weg, um in die Saison zu starten", sagte der Weltranglistenerste Novak Djokovic (Serbien). Zverev hält das Turnier für "einen guten Weg, Teamwettbewerbe im Tennis zu erhalten". Auch Roger Federer (Schweiz) und die amerikanische Nummer eins John Isner äußerten sich wohlwollend zum neuen Format.

    "Spieler zu 100 Prozent dahinter"

    Der ATP-Präsident Chris Kermode sagte bei der Präsentation am Rande des ATP-Finals in London: "Wir hatten den World Team Cup in Düsseldorf für 35 Jahre. Jetzt bringen wir ihn zurück, aber viel größer, und die Spieler stehen zu 100 Prozent dahinter." Im Düsseldorfer Rochusclub hatte die ATP von 1978 bis 2012 jeweils im Mai vor den French Open einen Mannschaftswettbewerb ausgetragen.

    Der Weltverband ITF und die Investmentgruppe Kosmos, deren Gesicht Spaniens Fußballstar Gerard Pique ist, sind längst auf der Suche nach einem anderen Termin, die ATP scheint aber nicht bereit zu sein, Platz in ihrem Terminkalender freizuräumen. Auch Federer, Initiator des Laver Cups im September, dürfte nicht bereit sein, die Woche, in der das Duell zwischen Europa und dem Rest der Tenniswelt stattfindet, abzugeben.

  5. Die ehemalige Tennis-Weltranglistenzweite Agnieszka Radwanska hat im Alter von nur 29 Jahren ihr Karriereende verkündet.

    "Ich bin leider nicht mehr in der Lage, so zu trainieren und zu spielen, wie ich es gewohnt war. Mein Körper kann meine Erwartungen nicht mehr erfüllen", schrieb die Polin am Mittwoch auf ihrer Facebook-Seite: "Mit Blick auf meine Gesundheit und die harten Belastungen des Profitennis, muss ich mir eingestehen, dass ich meinen Körper nicht mehr an die Grenzen treiben kann und möchte."

    Radwanska hat 20 Titel auf der WTA-Tour gewonnen, 2015 triumphierte sie beim WTA-Finale in Singapur. Ein Grand-Slam-Titel blieb der Polin in 13 Jahren auf der Profitour verwehrt. 2012 stürmte sie bis ins Finale von Wimbledon, dort unterlag sie jedoch der US-Amerikanerin Serena Williams in drei Sätzen.

    "In meiner gesamten Karriere habe ich immer alles gegeben, um mein Land in bestmöglicher Art und Weise zu repräsentieren", schrieb Radwanska weiter: "Dass ich der Profitour nun 'Auf Wiedersehen' sage, heißt nicht, dass ich mich auch vom Tennissport verabschiede. Tennis war und ist etwas Besonderes in meinem Leben."

    Die Polin, derzeit auf Rang 75 der Weltrangliste geführt, führte aus, dass nun die Zeit für "neue Aufgaben und neue Ideen" gekommen sei: "Hoffentlich wird dieser nächste Schritt meiner Karriere so spannend und aufregend wie die Zeit auf der Profitour."