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  1. Die 107. Auflage der Tennismeisterschaften von Australien, seit 1969 bekannt als Australian Open, läuft seit Beginn der Nacht auf Montag (14. Januar) in Melbourne (täglich im LIVETICKER). Titelverteidiger sind Roger Federer (Schweiz) und Caroline Wozniacki (Dänemark).

    Am 7. Turniertag steht aus deutscher Sicht Angelique Kerber im Fokus. Die Wimbledon-Siegerin bekommt es im Achtelfinale mit der US-Amerikanerin Danielle Collins zu tun.

    Außerdem sind in der Nacht unter anderem Maria Sharapova, Rafael Nadal und Marian Cilic im Einsatz.

    In der Night Session will auch Roger Federer ins Viertelfinale, der Schweizer trifft auf auf Stefanos Tsitsipas aus Griechenland. Sloane Stephens bekommt es mit Anastasia Pavlyuchenkova zu tun. (Alle Infos zu den Australian Open).

    Die Partien am Sonntag (19. Januar):

    Alle Partien und Ergebnisse im Überblick

    Rod Laver Arena (Beginn: 1 Uhr):

    1. Match: Petra Kvitova (Tschechien) - Amanda Anisimova (USA) 
    2. Match: Ashleigh Barty (Australien) - Maria Sharapova (Russland)
    3. Match: Tomas Berdych (Tschechien) - Rafael Nadal (Spanien)
    4. Match: Stefanos Tsitsipas (Griechenland) - Roger Federer (Schweiz) 
    5. Match: Sloane Stephens (USA) - Anastasia Pavlyuchenkova (Russland)

    Margaret Court Arena (Beginn 1 Uhr):

    1. Match: Danielle Collins (USA) - Angelique Kerber (Deutschland)
    2. Match: Marian Cilic (Kroatien) - Roberto Bautista Agut (Spanien)

    Weitere Top-Partien (Beginn 1 Uhr):

    2. Match: Frances Tiafoe (USA) - Grigor Dimitrov (Bulgarien)

    So können Sie die Australian Open LIVE verfolgen:

    TV: Eurosport 
    Livestream: Eurosport Player
    Liveticker: SPORT1.de

  2. Alexander Zverev feiert in Melbourne eine Premiere, sein erstes Achtelfinale bei den Australian Open soll aber nur ein Zwischenstopp zum endgültigen Grand-Slam-Durchbruch sein.

    Beim 6:3, 6:3, 6:2 in der dritten Runde gegen den australischen Außenseiter Alex Bolt sparte Zverev zumindest genug Kraft für die kommende Aufgabe. Nach seiner unnötigen Nachtschicht am Donnerstag brauchte der 21-Jährige nur 1:52 Stunden für den Sprung in die zweite Woche.

    "Er hat unglaubliche Power", lobte Zverev seinen Gegner, "ich musste gut returnieren und mein Spiel durchziehen. Das hat heute ziemlich gut funktioniert." Der Weltranglistenvierte war nach dem Matchball so entspannt, dass er im Interview mit Ex-Champion Jim Courier über seinen schlaksigen Körperbau scherzte.

    Zverev lacht über Spitzname "Spargel"

    "Das viele Krafttraining zeigt noch keine Wirkung. Manchmal werde ich auf der Tour sogar Spargel genannt", sagte Zverev. (Alle Partien und Ergebnisse im Überblick)

    Am Montag trifft er auf den an Position 16 gesetzten Milos Raonic, mit dem er eine bittere Niederlage verbindet: 2017 hatte der gebürtige Hamburger in Wimbledon sein erstes Achtelfinale bei einem Major erreicht, war trotz zahlreicher Chancen jedoch in fünf Sätzen an Raonic gescheitert. Sein bislang einziger Sieg über den aufschlagstarken Kanadier gelang Zverev vor zweieinhalb Jahren beim Sandplatz-Masters in Rom.

    In Melbourne warf Raonic, Wimbledonfinalist von 2016, erst den unberechenbaren Australier Nick Kyrgios und dann den dreimaligen Grand-Slam-Champion Stan Wawrinka (Schweiz) aus dem Turnier. In der dritten Runde gab er sich am Freitag gegen Pierre-Hugues Herbert beim 6:4, 6:4, 7:6 (8:6) keine Blöße.

    Bolt gegen Zverev überfordert

    Zverev wird gewarnt sein, so einfach wie Bolt wird ihm Raonic das Leben nicht machen.

    Der Weltranglisten-155. aus Murray Bridge in South Australia, der lautstark von den Fans in der Rod-Laver-Arena angetrieben wurde, war sichtlich überfordert im Duell mit Zverev. Bolt, blondiertes Haar, Linkshänder und 26 Jahre alt, hatte eine Wildcard den Weg ins Turnier geebnet.

    In den ersten Runden schaltete er überraschend die favorisierten Jack Sock (USA) und Gilles Simon (Frankreich/Nr. 29) aus. Zverev war jedoch eine Nummer zu groß.

    Der Sieger des ATP-Saisonfinals in London schlug ordentlich auf (14 Asse), returnierte solide und ließ Bolt auch nicht mehr zurück in die Partie kommen. In der Runde zuvor hatte Zverev gegen den Franzosen Jeremy Chardy eine 2:0-Satzführung beinahe noch verspielt und erst nach Mitternacht den Sieg perfekt gemacht.

  3. Serena Williams (37) hat auch ihr drittes Match bei den Australian Open in Melbourne im Schnelldurchgang absolviert und ohne Probleme das Achtelfinale erreicht.

    Die 23-malige Grand-Slam-Siegerin aus den USA gewann gegen die 19 Jahre jüngere Ukrainerin Dajana Jastremska nach 67 Minuten 6:2, 6:1 und trifft nun auf die Weltranglistenerste Simona Halep (Rumänien).

    Halep wirft Venus Williams raus

    Die Vorjahresfinalistin verhinderte das Schwesternduell durch das 6:2, 6:3 gegen die 38 Jahre alte Venus Williams. Von neun Matches gegen Serena Williams hat Halep (27) bislang erst eins gewonnen - 2014 in der Gruppenphase des WTA-Finals in Singapur.

    Insgesamt stand Serena Williams in den ersten drei Runden nur 3:06 Stunden auf dem Court und damit sogar kürzer als Wimbledonsiegerin Angelique Kerber (Nr. 2), die 3:31 Stunden für ihre souveränen Siege brauchte.

    Serena Williams tröstet Gegnerin

    Nach der Lehrstunde tröstete Williams ihre Gegnerin am Netz. "Du hast es wirklich gut gemacht. Weine nicht", sagte sie zu Jastremska, die über weite Strecken der Partie sehr nervös gewirkt hatte.

    Die 18-Jährige war noch nicht einmal geboren, als Williams 1999 bei den US Open ihren ersten Grand-Slam-Titel gewonnen hatte. (Alle Partien und Ergebnisse im Überblick)

    Osaka und Svitolina mit Problemen

    Die Mitfavoritinnen Naomi Osaka (21) und Elina Svitolina (24) haben das Drittrunden-Aus bei den Australian Open in Melbourne gerade noch abgewendet.

    Die US-Open-Siegerin Osaka aus Japan setzte sich nach zwei Stunden gegen Hsieh Su-Wei (Taiwan) 5:7, 6:4, 6:1 durch. Die Ukrainerin Svitolina, Siegerin des WTA-Saisonfinals in Singapur, bezwang Zhang Shuai (China) 4:6, 6:4, 7:5.

    Beide Spielerinnen lagen schon deutlich zurück. Osaka (Nr. 4) drehte im zweiten Satz einen 1:4-Rückstand gegen Hsieh, die in der Runde zuvor Laura Siegemund aus dem Turnier geworfen hatte. Svitolina (Nr. 6) holte im entscheidenden Durchgang ein 0:3 auf und zog nach 2:55 Stunden ins Achtelfinale ein.

  4. Der Weltranglistenerste Novak Djokovic hat nach einem Sieg über den elf Jahre jüngeren Denis Shapovalov das Achtelfinale der Australian Open erreicht.

    Der 31 Jahre alte Serbe verlor zwar seinen ersten Satz im Turnier, gewann gegen den an Position 25 gesetzten Kanadier nach 2:22 Stunden dennoch souverän 6:3, 6:4, 4:6, 6:0.

    Djokovics Dauerrivalen Roger Federer (Schweiz/37) und Rafael Nadal (Spanien/32) hatten am Freitag ihre Generationenduelle ohne Probleme gewonnen und waren ins Achtelfinale eingezogen. (Alle Partien und Ergebnisse im Überblick)

    Djokovic gibt erstmals Satz ab

    Federer ließ dem 16 Jahre jüngeren Taylor Fritz (USA/21) keine Chance, Nadal warf den australischen Publikumsliebling Alex de Minaur (19) aus dem Turnier.

    Djokovic, der gegen Shapovalov (19) im dritten Satz eine 4:1-Führung verspielte, trifft in der Runde der besten 16 am Montag erneut auf einen Youngster: Der 22 Jahre alte Russe Daniil Medwedew, die Nummer 15 der Setzliste, setzte sich gegen David Goffin (Belgien/Nr. 21) 6:2, 7:6 (7:3), 6:3 durch.

  5. Die derzeit laufenden Australian Open sind für viele Tennis-Profis das Wohlfühl-Turnier des Jahres. Nicht umsonst wird das Turnier in Melbourne (täglich im LIVETICKER). auch als "Happy Slam" bezeichnet.

    Doch im australischen Herren-Tennis herrscht derzeit alles andere als eitel Sonnenschein. Ganz im Gegenteil.

    Zwischen Davis-Cup-Teamchef Lleyton Hewitt und Bernard Tomic fliegen schon seit geraumer Zeit die verbalen Giftpfeile hin und her.

    Hewitt attackiert Tomic

    Nachdem Tomic Hewitt heftig kritisiert hatte und ankündigte, unter der ehemaligen Nummer 1 nicht mehr für Australien zu spielen, schlug Hewitt auf einer Pressekonferenz zurück.

    Tomic habe im Team der Australier nichts mehr zu suchen. "Er erfüllt nicht den kulturellen Standard. Ich will dort nur Jungs mit totaler Hingabe für den Sport, die gerne arbeiten, um für Australien zu spielen", sagte der 37-Jährige.

    Hewitt: "Tomic hat mich bedroht"

    Gegen den 26 Jahre alten Tomic erhob er aber noch schwerere Vorwürfe. "Meine Familie und ich sind von ihm seit eineinhalb Jahren bedroht und erpresst worden", sagte Hewitt. Die Bedrohungen seien auch körperlicher Natur gewesen, behauptete das australische Tennis-Idol auf Nachfrage: "Ich glaube, niemand würde danach so jemandem noch die Hand reichen."

    Tomic habe ihn damit erpresst, er würde nicht Davis Cup spielen, wenn er keine Wildcards für Turniere erhalte.

    In Melbourne schied Tomic im Einzel schon in der ersten Runde sang- und klanglos gegen den Kroaten Marin Cilic aus.